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Transkript

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00:00:00: Ich hätte nicht so sterben können, über ein Gottesbild das mich um den Frieden gebracht hat.

00:00:09: Ihre Hand zitterte!

00:00:12: Sie lag auf dem Bettgitter die Finger gekrümmt der ganze Arm bebete?

00:00:18: Ich saß neben ihr still und wusste nicht was ich sagen sollte also legte ich einfach meine Hand auf ihre.

00:00:26: Das Zittern hörte auf Und dann lächelte sie.

00:00:31: Nicht dieses höfliche Lächeln, das man jemanden schenkt der einen besucht.

00:00:36: Sondern ein tiefes echtes Lächel.

00:00:40: Was könnte man sagen?

00:00:42: Grinsen!

00:00:44: Sie schaute mich nicht an.

00:00:46: Ihr Blick ging irgendwo hin wo ich nicht hinsehen konnte aber ich wusste wo sie war bei ihm.

00:00:59: Wir saßen weiter still da, mindestens sieben oder acht Minuten ihre Hand in meiner ihr Lächeln im Gesicht und ich dachte so kann man gehen wenn man Gott als Vater kennt.

00:01:16: Noch vor zwölf Jahren hätte ich nicht so sterben können – nicht mit dem Gottesbild das ich damals in mir trug.

00:01:25: Gott war für mich ein Richter fern kontrollierend aufgepropft auf mein Leben wie ein Gesetz, das ich nicht verstehen konnte.

00:01:35: Er schaute von oben herab, sagte was gut ist und was nicht – und verbot mehr als er erlaubte.

00:01:43: Ich fühlte mich bei ihm nicht angenommen, er war mir fremd!

00:01:48: Beten war zwang, Beichten war zwangs, Gottesdienst war zwlang….

00:01:54: Die ganze Beziehung wenn man das überhaupt so nennen konnte, war zwanghaft.

00:02:01: Und wenn ich damals im Bett gelegen hätte dem Tod nahe, hätt' ich alles getan um nicht an ihn zu denken?

00:02:12: Ich hätte mir eingeredet dass nach dem Tod nichts kommt ein großer Schlaf aus dem ich nie wieder erwache!

00:02:21: Ich hätte die Vorstellung verdrängt, dass da jemand sein könnte der mir unangenehme Fragen stellt, der mich konfrontiert mit meinen Entscheidungen und meinem Leben.

00:02:35: Ich hätte Angst gehabt!

00:02:39: Aber dann kam die Midlife Crisis.

00:02:42: Ein Jahr lang drehte ich mich im Kreis – suchte nach dem Sinn des Lebens.

00:02:48: Meine Frau litt mit mir vielleicht auch an mir.

00:02:53: Ich las Texte von Wissenschaftlern, von einem Mann der vor hundert Jahren über Self-Improvement schrieb und irgendwann landete ich bei der Bibel.

00:03:26: hatte mich Mürbe gemacht.

00:03:29: Viel Sicherheit war von mir abgefallen, viele Wahrheiten erwiesen sich als unwahr und mein Herz war offen.

00:03:39: Zum ersten Mal – vorher war es verschlossen gewesen aus Angst, Aus Enttäuschung, Aus Selbstschutz und aus Selbstbewusstsein.

00:03:48: aber jetzt war's offen!

00:03:51: Und es war diese Zeit Als ich den Geist empfing, von dem der Apostel Paulus schreibt.

00:03:59: Denn der Geist, den ihr empfangen habt macht euch nicht zu Sklaven so dass ihr von Neuem in Angst und Furcht leben müsstet.

00:04:07: Er hat Euch zu Söhnen und Töchtern gemacht Und durch ihn rufen wir Aber das heißt Vater Römer VIII-XVII.

00:04:20: Ich erkannte Jesus nicht als Idee, nicht als historische Figur sondern als Person.

00:04:27: Als jemanden zu dem ich eine Beziehung haben kann und durch ihn erkankte ich den Vater – nicht den Richter, aber so wie ein Kind sein Papa ruft!

00:04:45: Wie viele Menschen leben mit einem verschlossenen Herzen?

00:04:49: Wie viele kennen Gott nur als Richter, als Kontrolleur, als Fernenbeobachter?

00:04:53: der Meer verbietet als hilft?

00:04:57: Wie viele würden im Sterben versuchen nicht an ihn zu denken, weil sie Angst haben vor dem was kommt.

00:05:05: Wie viele werden nicht erleben, was diese Seniorin erlebt hat?

00:05:12: Sie hatte ein offenes Herz!

00:05:15: Sie kannte den Vater – sie wusste dass er auf sie wartet, nicht wie ein Richter der Rechtschaft fordert sondern wie ein Vater, der sein Kind nach Hause holt.

00:05:30: Eine Woche später ist sie gestorben nachts um ungefähr eine Uhr dreißig.

00:05:36: am Abend vorher war ich noch bei ihr.

00:05:40: Sie war unruhig aber sie hatte keine Angst ganz im Gegenteil.

00:05:46: Liebe Grüße von Jörg dem Aberrufer Peters.

Über diesen Podcast

Lass dich in deinem Glauben an Jesus Christus inspirieren und motivieren. Im JesusJournal geht es um das ✨ Leben mit Jesus ✨ in all seinen Facetten. Das Herzstück des Ganzen ist der werktägliche Geschichten-Newsletter.
Alle Texte sind verfasst von Jörg Peters und gelesen von Thorsten Wader.

von und mit Jörg Peters & Thorsten Wader

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