Der Nachfolge-Newsletter
00:00:00: Der Sinn des Lebens, Teil zwei.
00:00:04: Vom Alleinsein zum Eingeladensein.
00:00:10: Es gibt einen Satz ganz am Anfang der Bibel, der leicht zu überlesen ist.
00:00:16: Er enthält weder ein Gebot noch eine große Ankündigung.
00:00:21: er wirkt eher so als würde Gott laut nachdenken Ein Moment in dem er inne hält und auf das schaut was er geschaffen hat Und feststellt, dass noch was fehlt.
00:00:34: Komisch oder?
00:00:35: Hier der Fers erste Mose zwei fers achtzehn.
00:00:40: Es ist nicht gut das der Mensch allein sei.
00:00:45: Für mich war das immer die Erklärung warum Gott Eva erschuf.
00:00:51: Adam war allein.
00:00:52: Das war nicht gut.
00:00:54: Also bekam er eine Partnerin Ein ebenbürtiges Gegenüber Geschichte abgehakt weiter im Text bis mir irgendwann auffiel, Gott ist es der hier einen Missstand feststellt und etwas dagegen tut.
00:01:12: Nicht Adam beschwert sich, Gott selbst sieht das allein sein und nennt es nicht
00:01:19: gut.".
00:01:20: Warum?
00:01:21: Warum stört es
00:01:22: ihn?!
00:01:23: Vielleicht weil alleine sein seinem eigenen Wesen so fremd ist dass er's nicht ertragen kann es bei seinem Geschöpf zu sehen.
00:01:35: Der Gedanke fühlte sich fast anmaßend an Gott und Einsamkeit, aber ein anderer Bibelfers half mir ihn weiterzudenken.
00:01:46: Du hast den bestimmt schon mal gehört.
00:01:48: Erste Johannes Vier fers Acht.
00:01:50: Gott ist Liebe!
00:01:53: Nicht God hat Liebe so wie ich zum Beispiel einen Namen habe oder braune Haare.
00:02:03: Sein tiefstes Wesen, sein Kern – das was ihn ausmacht ist Liebe.
00:02:10: Und Liebe existiert nie allein!
00:02:14: Sie braucht jemanden der liebt und jemanden, der geliebt wird.
00:02:21: Gott isst Liebe nicht erst seit der Schöpfung sondern von Ewigkeit her und wenn das stimmt dann muss er in sich selbst schon Beziehung sein.
00:02:35: Gottes Wesen ist Beziehungen!
00:02:38: Diese Erkenntnis verändert alles.
00:02:42: Vater, Sohn heiliger Geist schon vor aller Zeit miteinander verbunden.
00:02:49: ein ewiges sich schenken und empfangen Ein Gespräch das nie angefangen hat und nie aufhört.
00:02:57: Manche Christen sagen ein ewiger Tanz.
00:03:01: Gott war nie einsam, ihm fehlte nichts.
00:03:04: Er war vollkommen und er ist vollkommen in sich selbst, in dieser ewigen Gemeinschaft!
00:03:12: Und genau das macht die Schöpfung so erstaunlich.
00:03:18: Gott braucht uns nicht aber er will uns.
00:03:25: Kennst du das Gefühl wenn etwas so gut ist dass du es teilen musst?
00:03:33: Ein Sonnenuntergang, den du fotografierst und teilst.
00:03:37: Ein neuer Song von dem du gar nicht erwarten kannst ihn mit den liebsten Menschen zu teilen, denen du hast!
00:03:45: Eine Freude die erst vollkommen wird wenn jemand mitlacht.
00:03:50: So stelle ich mir Gottes Liebe vor.
00:03:53: Nicht bedürftig sondern überfließend.
00:03:57: Nicht suchend sondern schenkend.
00:04:01: Eine Quelle, die so reichlich sprudelt dass sie über den Rand läuft und sich neue Wege bahnnt.
00:04:09: Die ganze Schöpfung das Rauschen der Ozeane Das Glitzern der Sterne Die Stille auf einem Berggipfel So überwältigend das alles ist Nichts davon kann Gott antworten.
00:04:29: Kein Sonnenuntergang antwortet Ich liebe dich auch!
00:04:34: Kein Berg sagt, ich vertraue dir.
00:04:38: Dafür braucht es jemanden der frei ist, der sich entscheiden kann, der ja sagen kann und nein dafür braucht es Dich.
00:04:51: Gott öffnet seine ewige Gemeinschaft und ruft uns hinein nicht als Publikum, nicht als Personal Als Gegenüber gewollt, geliebt und eingeladen.
00:05:09: Der Gott der Galaxien ins Dasein spricht!
00:05:14: Er öffnet seine Gemeinschaft für mich?
00:05:18: Er steht mit offenen Armen da und lädt mich ein – diese Erkenntnis berührt mich zutiefst.
00:05:27: Aber weißt du was mich wirklich
00:05:29: umhaut?!
00:05:30: Die Liebe Diese unfassbare Liebe, die uns entgegenströmt.
00:05:37: Psalm hundertneununddreißig bringt das wunderbar auf den Punkt.
00:05:41: Deine Augen sahen mich da ich noch nicht bereitet war und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.
00:05:53: Psalm Hundertneuenunddreißig für sechzehn.
00:05:56: Alle Tage schon geschrieben, bevor du deinen ersten Atemzug getan hast.
00:06:03: Bevor deine Mutter wusste dass du existierst da warst Du schon in seinem Buch nicht als Idee!
00:06:12: Als gewollter Mensch mit einem Namen, einem Gesicht einen Platz an seinem Tisch und erinnert Dich an Teil eins einer Sehnsucht die nur er stillen kann.
00:06:30: Die Bibel verwendet viele Bilder für diese Beziehung Gottes zu uns, das zärtlichste ist vielleicht dieses Gott wünscht sich dich so wie ein Vater sich ein Kind wünschst mit allem was dazugehört Mit Stolz und Sorge Und einer Liebe die nicht aufhört auch wenn das Kind Mist baut.
00:06:55: Das ist kein Zufall, das ist kein Unfall.
00:06:58: Kein Nebenprodukt einer gleichgültigen Natur!
00:07:01: Du bist gewollt.
00:07:04: Gewollt und sogar noch mehr als das ihm ähnlich.
00:07:13: Jeder Mensch trägt Gottes Wesen in sich denn so hat er uns geschaffen als sein Ebenbild.
00:07:19: Erste Muse eins, siebenzwanzig.
00:07:22: Diese Ähnlichkeit ist wie ein Samenkorn, das im Dunkeln liegt.
00:07:27: Es ist da – es wartet!
00:07:31: Doch es braucht Licht um zu wachsen.
00:07:34: Dieses Licht ist die Beziehung zu ihm.
00:07:38: Wenn du ja sagst, wenn du sein Kind wirst, dann beginnt der Heilige Geist dieses Samenkorns zum Blühen zu bringen.
00:07:50: So wie ein leibliches Kind die Züge seiner Eltern in sich trägt, Die Augen des Vaters, die Stimme der Mutter, die Stuart von beiden.
00:08:00: So treten bei einem Kind Gottes seine Familienzüge hervor – nicht als Theorie, als gelebte Wirklichkeit!
00:08:10: Du merkst es wenn du plötzlich geduldiger bist als du es von dir selbst erwartet hättest wenn Frieden da ist, obwohl alles dagegen spricht.
00:08:20: Wenn Freude aufblitzt – grundlos aber echt!
00:08:25: Das is die Frucht des Geistes von der Die Bibel spricht.
00:08:30: Galata-VII-XII Und Liebe?
00:08:35: Die ißt nicht zum Behalten dar.
00:08:38: Sie will fliessen.
00:08:41: Erste Johannes IV, VIII und XIX.
00:08:43: wir lieben weil er uns zuerst geliebt hat.
00:08:48: Sie fließt von ihm zu dir, von dir zu den Menschen um dich herum und von dort als Dankbarkeit, als Lobpreis zurück zu ihm wie Wasser das zur Quelle zurückfindet.
00:09:05: Woher komme ich also?
00:09:08: Aus einer Liebe die überfließt – Von einem Gott der schon immer Beziehung war und diese Beziehungen für Dich geöffnet hat!
00:09:19: Jesus hat es auf den Punkt gebracht, Johannes siebzehn Vers drei sagt er.
00:09:23: Das ist das ewige Leben dass Sie Dich der Du allein wahrer Gott bist und den Du gesandt hast, Jesus Christus erkennen!
00:09:33: Ewiges Leben isst kein Ort.
00:09:36: Es ist eine Beziehung Und sie beginnt in dem Moment in dem Du Ja sagst.
00:09:43: Das ist eine Liebesgeschichte und du steckst mittendrin.
00:09:48: Aber wie viele Liebesgeschichten hat auch diese einen Moment in dem etwas schief geht.
00:09:55: Einen Bruch, einen Punkt an dem die Verbindung reißt und alles aus dem Takt gerät.
00:10:04: Davon handelt der nächste Teil.
00:10:07: Beste Grüße von Jörg Peters.
00:10:11: In den Show Notes sind die Bibelstellen, die ich in diesem Text erwähnt habe verlinkt.